Telescope




Das Wort Teleskop bezeichnet heute alle Instrumente, die elektromagnetische Wellen (sichtbares Licht) sammeln und bündeln, um auch weit entfernte Objekte und Vorgänge besser beobachten zu können. Als erstes Teleskop gilt das Galilei-Fernrohr, auch „holländisches Fernrohr“ genannt. Es wurde vom holländischen Brillenmacher Hans Lipperhey um 1608 erfunden und in der Folgezeit von Galileio weiterentwickelt, wenn Skeptiker der Vergangenheit auch etwas anderes behaupten. Der Begriff „Teleskop“ geht über die optische Astrronomie (sichtbares Licht, Uv und Infrarot) hinaus bis zum Bereich von Röntgen- bzw. Radiostrahlung. Er wird gelegentlich noch weiter verallgemeinert auf Detektorarrays, die eine Rekonstruktion der Einfallsrichtung der detektierten Strahlung erlauben. Ein Beispiel dafür ist der Begriff „Neutrinoteleskop“ der stellenweise in der Literatur verwendet wird. Ferner wird der Begriff auch für optische Baugruppen verwendet, die wie ein optisches Teleskop aufgebaut sind, aber die nicht der Beobachtung ferner Gegenstände dienen. Ein Teleskop kann z. B. zur Strahlenaufweitung  (vergrößern des Strahldurchmessers) von Lasern verwendet werden, um den Strahl über größere Entfernungen übertragen zu können oder um dessen Intensität zu verringern. Man unterscheidet zwischen:

 

Gammatelescope

Röntgentelescope

Optische Telescope

Infrarottelescope

Radiotelescope

 

wobei die optischen Telescope, sprich Fernrohre wieder in einzele Bauarten unterteilt werden und um nur einige zu nennen:

 

Newtontelescope

Nasmyst-Telescope

Herschel-Telescope

Cassegrein-Telescope

Dall-Kirkham-Telescope

Pressmann-Chamichlel-Telescope

Richey-Chretien-Telescope

Gregory-Telescope

Schmitd-Telescope

Baker-Nunn-Kamera

Schwarzschild-Telescope

Maksutov-Telescope

Maksutov-Cassagrain-Telescope

Klevtsov-Telescope

Kutter-Schiefspiegler

 Telescope mit reinem Linsensystem, sprich Refratoren.

 

Wobei teils der genannten Telescope-Bauarten wahre Exoten darstellen.

 

Newton - Telescope, Schmidt - Cassegrain - Telescope und Refraktoren finden dabei die häufigsten Anwendungen  bei den Amateurastronomen, speziell bei Neulingen.. Wegen ihrer relativ unkomplizierten Bauweise, der daraus erfolgende Anschaffungspreis sowie deren einfacher Umgang , machen sie zu einem perfekten Hilfsmittel den Nachthimmel zu bestaunen und auch photografisch festzuhalten. Kompliziertere System wie zum Beispiel  Dall-Kirkham- und   Ritchey-Chretien Telescope ergreifen dann eher eingefleischte Benutzer, weil sie erheblich teuerer sind, aber gewisse Vorteile (vor allem Photographische) bringen. Allerdings sind solche Konfigurationen was handling sowie Aufwand betrifft deutlich komplizierter.

Unterm Strich hat jedes Telescope seine Vor-und Nachteile, wobei es kein Telescope gibt, das alles perfekt kann: Es kommt  darauf an was man damit bezwecken, sprich beobachten oder photographieren möchte. Auch der Standort und das Seeing spielen eine entscheidende Rolle bei der geplanten Anschaffung. Das finanzielle mal ganz vor weg.

Man spricht in der Amateursprache auch vom sogenannten Astrovirus:

Immer besser-größer und leistungsfähiger

 



 

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